Sonntag, 27. Dezember 2015

Kristalladern (Inagi, Band 1)


Von der Autorin Patricia Strunk zur Verfügung gestellt

Preis: 9,99€ [D, Broschiert] & 0,00€ [E-Book]
Seitenanzahl: 396
Meine Wertung: 5/5
Verlag: Selfpublisher
Erschienen am: Juni 2014
ISBN: 978-1494221805

Kurzbeschreibung

Die siebzehnjährige Ishira lebt auf der Insel Inagi. 
Die Ureinwohner der Insel fristen ein hartes und freudloses Dasein als Sklaven der Gohari, die sie schon seit Generationen unterdrücken und ausbeuten. Sie werden als Arbeiter in den Kristallminen eingesetzt, ein gefährlicher Job, denn immer wieder kommt es zu schweren Unfällen. 
Die Kristalle besitzen eine Energie die oft urplötzlich rapide ansteigt und sich dann explosionsartig entlädt. Bisher konnte niemand vorhersagen wann so eine Entladung bevorsteht, bis sich bei Ishira eines Tages die Gabe offenbart in Verbindung mit der Energie der Kristalladern zu treten. 
 
Ihr Leben ändert sich grundlegend von einem Tag auf den anderen, denn die Gohari schicken sie auf eine Reise zu allen Minen die sie besitzen. So trifft sie auf Yaren, einen Drachenjäger der geradezu davon besessen ist alle Drachen zu töten. Seit Jahren werden ihre Dörfer immer wieder von ihnen angegriffen. 
Gibt es eine Verbindung mit der abnehmenden Energie der Kristalle und den Drachen? Seit kurzem wird ein Abfall der Energie der  Kristalle festgestellt Ishira gerät in ein Abenteuer dessen Bedeutung viel größer ist als sie je zu träumen wagte.
 
 

 

Cover

Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Das Mädchen und die Drachen ziehen sofort die Blicke auf sich.
Überwiegend in Blau gehalten mit den Kristallen im Vordergrund gibt es sehr gut den Inhalt der Geschichte wieder.   


Schreibstil

Die Autorin Patricia Strunk hat mich mit ihrem fantastischen Schreibstil sehr schnell nach Inagi, zu Ishira und ihrer abenteuerlichen Reise entführt. 
Es hat mich gefesselt und in den Bann gezogen. Sehr detailliert und anschaulich beschrieben und das Kopfkino läuft. 
Sei es die Landschaft, Personen oder ihre Kleidung, man hat alles bildhaft vor seinen Augen. Auch die Charaktere sind sehr klar und liebevoll gezeichnet, ihre positiven, wie ihre negativen Eigenschaften, sie haben viele Facetten und sind sehr gut definiert. 
Ich habe mit ihr mitgefühlt, gehofft und gelitten. Man konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden.    
 

 

Meinung

Ishira –  Hoffnung auf ein Leben in Freiheit
 
Ishira musste schon sehr früh nicht nur die Verantwortung für sich, sondern auch für ihren jüngeren Bruder übernehmen, da ihre Pflegeeltern beide gestorben sind und sie ihre Eltern nie kennengelernt hat.
Sie ist zur Hälfte eine Gohari, was ihr ihr Leben in der Dorfgemeinschaft nicht gerade leichter macht. Von den meisten Inagiri wird sie verachtet, doch ist sie ihnen gegenüber stets hilfsbereit und immer um andere besorgt.
Ich mochte Ishira sofort und habe sie gleich ins Herz geschlossen, sie ist sympathisch, mutig und lässt sich durch nichts unterkriegen.  
Sie agiert immer mit Vorsicht, stets darauf bedacht nicht den Unmut oder den Zorn eines Gohari auf sich zu ziehen, denn der entlädt sich oft aus heiterem Himmel.
 
Schon früh am Morgen müssen sie zur Arbeit in den Kristallminen antreten, jeder kleinste Fehler oder Verspätung wird sofort bestraft und den Aufsehern entgeht nichts. Die Arbeit ist hart und die Verpflegung nicht gerade üppig. 
Zu den Gefahren in den Minen kommen auch noch die Angriffe der Amanori, der Drachen die in den Bergen leben. Sie greifen immer wieder die Dörfer an und es sind viele Verletzte oder Tote zu beklagen. 
Als ihr Bruder Kenjin eines Tages von dem Blitzstrahl eines Drachen getroffen wird, was zu Bewegungsunfähigkeit und starken Krämpfen führt, übernimmt Ishira für ihn am nächsten Tag seine Schicht im Bergwerk direkt an den Kristalladern. Dabei entdeckt sie ihre Gabe sich mit der Energie der Kristalladern zu verbinden. 
 
Als sie den Vorfall ihren Aufsehern meldet ist für Ishira nichts mehr wie es vorher war. Schon am nächsten Tag wird sie mit dem Schwertmeister Rondar auf eine Reise zu den anderen Minen geschickt. Es ist das erste Mal das Ishira das Dorf verlassen darf und man fühlt ihre Ängste und Sorgen. 
Sie hat Träume und Visionen von Drachen, die ihr Rätsel aufgeben und sie fragt sich was sie mit all dem zu tun haben. Auf dieser Reise trifft sie auf Yaren einen fanatischen Drachenjäger der mit aller Macht die Drachen vernichten will. Er wird ihr neuer Begleiter, da Rondar bei einem Angriff von einem Drachen verletzt wird. Es wird eine Reise die nicht nur Ishira für immer verändert. Aus dem anfangs etwas scheuen und zurückhaltenden Mädchen wird eine mutige junge Frau die Entscheidungen trifft und tut was sie für richtig hält.
 
Dank der fantastischen, detaillierten und bildhaften Beschreibungen taucht man schnell ein in die Welt von Inagi. 
Ich habe Ishira sehr gerne auf ihrer aufregenden Reise begleitet. Man lernt viele wunderbare und sympathische Charaktere kennen die alle, so unterschiedlich sie auch sind, sehr gut und lebendig dargestellt sind. 
Überraschende Wendungen stellen Ishira immer wieder vor neue Herausforderungen und sorgen für reichlich Spannung.  Dank verschiedener Perspektivwechsel die mir sehr gut gefallen haben, hat man einen  guten Überblick auf die gesamte Handlung bei der es noch viele offene Fragen gibt.
 
 

Fazit

Ein faszinierender Auftakt einer Trilogie, der mich gefesselt und in seinen Bann gezogen hat. Eine fantastische Welt mit Drachen, viel Gefühl, Spannung und Action!!
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

 

 

5 von 5 Sternen

 
 
 
 

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