Mittwoch, 7. September 2016

Stadt der verschwundenen Köche



Preis: 14,99€ [D, Broschiert] & 11,99€ [E-Book]
Seitenanzahl: 352
Meine Wertung: 5/5
Verlag:Albrecht Knaus Verlag
erschienen am: September 2015
ISBN: 978-3813506051

Kurzbeschreibung

Was wäre wenn...

Genau da fängt es bei dieser fantastisch umgesetzten Geschichte an.
Denn wäre Carl Juniper niemals in einen Schiffbruch geraten, wäre er niemals in der düsteren und doch fantastischen Welt gelandet, in der er nicht nur auf jede Menge neuer Technologien stößt, sondern auch noch herausfindet das Kochen eine Strafe ist und der Genuss von echten Lebensmittel sehr streng geahndet wird.
Ja und genau dorthin entführt uns diese wunderbare Geschichte mit einem Steam Punk Anteil und einer Parallelen Welt, die einen in den Bann nimmt.



Cover

Das Cover hat mich sofort angesprochen, sei es jetzt von den dampfenden Töpfen und der sorgsam zusammengestellten Farbwahl die das ganze einfach treffend ins Licht rückt, oder dem an sich sonderbaren Titel der meine Neugier geweckt hat.
Einfach gelungen und passend zum Inhalt



Schreibstil

Der Autor Gregor Weber hat einen flüssigen Schreibstil der einen mitnimmt zu einem Koch, der sich niemals träumen ließ, das Kochen eine Straftat sein kann. Sehr gelungen die Idee wie ich finde und mit den Elementen gut gemischt. 



Meinung

Wenn eine Welt dir ein neues Tor öffnet....

Dann sind wir bei Carl Juniper mit seinen 28 Jahren der aus Bristol kommt.
So gut so weit. Er hat einen Job der ihn erfüllt und liebt es auf dem Meer unterwegs zu sein. In jedem Hafen ein anderes Mädchen, das ist Carls Welt.
Allerdings diese Welt ändert sich schlagartig, als sein Schiff in Seenot gerät und Carl Schiffbruch erleidet.

Und nun wird es interessant, nicht wie ihr alle denkt wacht Carl an einem Strand auf, sondern mitten in einem Park in London.
Das an sich wäre ja schon sehr seltsam, denn wie kann ein Schiffbrüchiger bewusstlos einfach in einen Park mitten in London gelangen...

Nun ja... und genau hier sind wir in der fantastischen neuen Parallelwelt wo es Carl hin verschlagen hat. Denn ein gewisser Bren findet ihn und nimmt sich seiner an. Zum Glück für Carl, den durch Bren erfährt er nicht nur das dies kein London ist wo er kennt und dann das es hier Menschen gibt, die mit Neuankömmlingen die nicht in der Spur laufen nicht gerade freundlich verfahren wird.
Denn die Tanned Necks sorgen nicht nur für Ordnung. Hier gibt es ein strenges Regelwerk was für Carl schon schwer zu akzeptieren ist.
Aber in Bren der immer mehr zu der Erkenntnis gelangt das Carl ihm wirklich die Wahrheit erzählt wächst eine gute Freundschaft und jeder versucht dem anderen zu helfen.

Zwischenzeitlich steht aber Carl vor der Aufgabe sich einzufügen und ja nicht aufzufallen, dafür hat er zwar gefälschte Papiere, aber immer noch keinen Job. Den in der neuen Welt gibt es nur noch zwei Einheiten aus Pulver und Wasser bestehend. Essen gibt es nicht und jeder der es versucht wird bestraft.

Da könnt ihr euch Carls Gesicht vorstellen und ich muss zugeben, da war ich auch nicht gerade begeistert. Denn Essen kann  nicht nur köstlich riechen, sondern auch schmecken. Die Menschen werden allerdings in der Welt wie Sklaven gehalten und nur mit Maßeinheiten abgespeist. Echt schlimm, da helfen auch die Errungenschaften der Dampfgleiter nicht die sich dort bewegen.

Für mich ein toller Eindruck in eine Parallelwelt die hier entstanden ist. Zum einen lernt Carl, dass man für seine Überzeugungen kämpfen muss und zum anderen lernt man auch Bren kennen. Den hier wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.



Fazit

Sehr empfehlenswert und gelungen umgesetzt!!!
Über Neuanfang, wahre Freundschaft, Liebe und die Bestimmung seinen Weg zu gehen.


5 von 5 Sternen


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